Workshop 2

Die zweite Workshop-Runde findet von 14.00 bis 15.30 Uhr statt.

2.1

Ressourcen flexibel und kreativ nutzen! Erfahrungsberichte und Gelingensbedingungen

Seit mehr als 10 Jahren werden in der Albert-Schweitzer-Schule, Barsinghausen, Kinder unterschiedlicher Förderschwerpunkte integrativ beschult. Längst wird dort ein inklusives Schulkonzept gewünscht und verfolgt. Wir geben neben inhaltlichen Inputs visuelle Eindrücke aus einzelnen Klassen und stellen hilfreiches Material vor.

Eva Bethe, Grundschullehrerin; Beate Lent, Förderschullehrerin (GS Albert-Schweitzer-Schule, Barsinghausen)

 

2.2

Rituale und Regeln in heterogenen Lerngruppen im Erstunterricht

Seit Jahren arbeiten wir mit heterogenen Lerngruppen und haben die Erfahrung gemacht, dass ein gut durchdachtes und gut vorbereitetes Classroom-Mangement sehr hilfreich ist, um die Lernaktivität aller Schülerinnen und Schüler zu erhöhen. Wir nutzen kooperative Gesprächsformen sowie Formen des Kooperativen Lernens. In diesem Workshop wollen wir uns mit
Ritualen und Regeln beschäftigen, die einer Gruppe mit unterschiedlichen Lernausgangslagen hilft, sich gut kennenzulernen. Die Schülerinnen und Schüler erfahren, dass alle besondere Fähigkeiten und Kompetenzen mitbringen. Wir werden an Beispielen herausarbeiten, welche Rituale und Regeln zielführend sind.

Birgitt Martens, Grundschullehrerin; Frauke Hasselbring, Förderschullehrerin (GS Am Lindener Markt, Hannover)

 

2.3

Inklusion am Gymnasium - Organisatorische Voraussetzungen und Unterrichtsgestaltungen

In dem Workshop sollen sowohl organisatorische Grundvoraussetzungen für einen gelingenden Schulalltag mit geistig behinderten Kindern am Gymnasium vorgestellt werden als auch darauf aufbauend einzelne Unterrichtsideen mit Beispielen und Materialien. Schwerpunktmäßig werden sich die Vorstellung der Ideen auf die Unterrichtsfächer Deutsch, Musik und ev. Religion beziehen.

Franziska Jaap (Kurt-Schwitters-Gymnasium Misburg

 

2.4

Asperger Autismus - Individuelles Arbeiten im Unterricht

Nicht nur, dass es den Aspergern selbst manchmal zu viele Gesichter sind, auf die sie sich da tagtäglich in der Schule einstellen sollen. Nein, auch uns erscheint jedes Asperger-Syndrom in einem neuen Gesicht. Es gibt sie nicht, DIE ASPERGER. Wenn wir es vorher noch nicht verstanden hatten, was individuelles Arbeiten im Unterricht bedeutet, dann müssen wir es spätestens mit Asperger-Autisten lernen. Wenn wir ein paar grundlegende Tatsachen, die damit verbunden sind, erkannt, und verstanden haben, dann können auch wir endlich Abschied nehmen von dem Versuch, irgendjemanden an ein Modell anzupassen.

Hedwig Gebbeken (LernCoach IGS List, Hannover)

 

2.5

Teamteaching und Unterrichtsorganisation

Geredet wurde genug. Wir packen es an. Wir stellen die wichtigsten Bausteine und Handlungsfelder unserer Schule vor.

Kollegium der Gebrüder-Körting-Schule

 

2.6

Fordern und Fördern am Beispiel Sportunterricht

Gerade nach Erkrankungen wie Krebs, nach einer Transplantation und bei vielen Formen der geistigen und körperlichen Behinderung ist es wichtig, das Kind nicht zu unterfordern. Überforderung vs. Unterforderung soll bearbeitet, vertieft und diskutiert werden.

Torge Wittke (Sportwissenschaftler und Sozialpsychologe, MHH)

 

2.7

Inklusion an der weiterführenden Schule

Der Workshop soll Einblicke in den Aufbau einer inklusiven Arbeit an einer Hauptschule in Garbsen geben. Seit dem Schuljahr 2013/2014 wird dort das zuvor mit Förderschullehrern erarbeitete Konzept Inklusion in Theorie und Praxis umgesetzt. Welche Herausforderungen entstehen dabei für Schüler und Lehrer?

Kisten Dollenberger, Nora Achterberg (Hauptschule Nikolaus Kopernikus, Garbsen)

 

2.8

„Der Weg, auf dem die Schwachen sich stärken, ist der gleiche wie der, auf dem die Starken sich vervollkommnen.“ (M. Montessori)

Der Workshop gibt Einblick in die Prinzipien und in die Gedanken der Montessoripädagogik. Diese Prinzipien können dann für die eigene Unterrichtspraxis aufgegriffen und konkretisiert werden.
Es werden einige ausgewählte Montessori-Materialien vorgestellt, so dass ein sofortiger Einsatz im Unterricht möglich ist. Außerdem werden Tipps zur Beschaffung und Herstellung der Materialien gegeben.
Dieser Workshop richtet sich an Kollegen und Kolleginnen, die noch keine spezifischen Vorkenntnisse über die Arbeit Maria Montessoris besitzen.

Ellen Zeiss (Montessori Bildungshaus Hannover)