Workshop 2

Die zweite Workshop-Runde findet von 13.15 bis 14.45 Uhr statt.

 

2.1

IGS Stöcken: Arbeiten und Lernen an einer inklusiven Schule

Die IGS Stöcken hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2009 mit der Aufnahme von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischen Unterstützungsbedarfen in allen Klassen und Jahrgängen konsequent inklusiv ausgerichtet.
An konkreten Beispielen unserer schulischen Praxis (z.B. Binnendifferenzierung, kooperatives Arbeiten verschiedener Professionen im gemeinsamen Unterricht, Förderung von Kindern mit sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf, besondere Herausforderungen für die Schulleitung, Organisation des Übergangs von der GS zur Sek I) erfahren die Teilnehmern/-innen Gelingensbedingungen für den Aufbau inklusiver pädagogischer Strukturen.

Imke Ebbing (Förderschullehrerin mit Planstelle an der IGS Stöcken, seit vier Jahren Mitglied in der kollegialen Schulleitung)

 

2.2  ausgebucht!

Individualisierte Wochenpläne - jeder in seinem Tempo und trotzdem gemeinsam

In diesem Workshop möchten wir uns mit den Teilnehmer/innen über verschiedene Aufgabenstellungen und Methoden austauschen, die sich für die Arbeit mit dem Wochenplan anbieten. Dabei legen wir Wert darauf, dass die Planarbeit nicht derart gestaltet ist, dass jedes Kind nur für sich ganz allein an seinen Aufgaben arbeitet. Es sollen Aufgaben angeboten werden, die eine Differenzierung implizieren, so dass alle Kinder - auch Schülerinnen
und Schüler mit einem Unterstützungsbedarf- sie bewältigen können. Ziel des Seminars soll es sein, einen Weg zu finden, bei dem die Heterogenität die Gruppe nicht bremst, sondern bei dem die gesamte Lerngruppe von der Vielfalt profitieren kann.

Wir bitten Teilnehmer/innen, die bereits mit Arbeits- oder Wochenplänen arbeiten, ihre Vorlagen oder Beispiele mitzubringen, um so zu einem intensiven Ideenaustausch zu gelangen.

Dagmar Habbel, Susanne Lorenz (Förderschullehrerin) beide an der IGS Roderbruch, Hannover

 

2.3

Unterrichtsbegleitendes LernCoaching – Individuell und Mittendrin!

Max kämpft mit seiner LRS, Claas mit einer ausgeprägten ADHS-Symptomatik, Sven ist AspergerAutist, Anton entwickelt gerade ein neues Hörempfinden nach Coachlear-Implantat, Sina braucht Förderung bzgl. geistiger Entwicklung. Und alle brauchen die Unterstützung da, wo es gelingen soll: Im Klassenverband und im Klassenraum, individuell und kooperativ. Unterrichtsbegleitendes LernCoaching. Inklusion im Klassenraum er-lebbar machen! Dieser Workshop gibt Ihnen Theoretisches und Praktisches an die Hand, wenn Sie vom Lehrenden zum Coach werden wollen.

Hedwig Gebbeken (Systemische Therapie, Lerntherapie, Lehrer-Seminare & Workshops)

 

2.4

Wie Inklusion eine Erfolgsgeschichte werden kann

Inklusion wird nach der ersten Phase der Implementierung in Niedersachsen wieder von vielen Seiten in Frage gestellt. Dabei gerät aus dem Blickfeld, dass es schon jetzt „inklusive Erfolgsgeschichten“ gibt. Bevor Resignation um sich greift, sollten solche Geschichten gesammelt werden und den Beteiligten Mut machen, trotz widriger Umstände an inklusiven Fragestellungen und Projekten weiterzuarbeiten.

Der Workshop soll zeigen: Inklusion ist machbar und kann gelingen; dafür gibt es gute Beispiele. Möglichst viele Teilnehmer/innen sollten ein konkretes Beispiel für das Gelingen von Inklusion mitbringen und zu Anfang des Workshops davon erzählen oder berichten. Im Anschluss soll in der Zusammenschau und in der Analyse überprüft werden, welche Gelingensbedingungen erforderlich sind, damit es nicht bei Einzelfällen bleibt und Inklusion die Schul- und Unterrichtsentwicklung insgesamt voranbringen kann und zu einem Erfolgsmodell wird.

Christoph Walther (bis 2014 Schulleiter der IGS Linden, Mitherausgeber der Zeitschrift „Lernchancen. Alle Schüler fördern“, Friedrich-Verlag)

 

2.5

Förderplanung konkret

Welche Schritte sollten Lehrkräfte während der Förderplanung beachten? Welche Qualitätskriterien sollten zugrunde gelegt werden?
Das Zusammenspiel von Unterricht, Diagnostik, Förderung und Evaluation soll in diesem Workshop beleuchtet werden.
Wie kann Förderung, die vom individuellen Förderbedarf ausgeht, realisiert werden? Die konkrete Umsetzung im Schulalltag, als eine von den Lehrkräften leistbare und für die SchülerInnen mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung sinnvolle Arbeit, soll anhand der Beispiele der TeilnehmerInnen diskutiert und erläutert werden.

Dr. Katja Schröder (Förderschule Maximilian-Kolbe)

 

2.6

Orientierungshilfen im Schulalltag für Schüler/innen im Autismus-Spektrum

Um zu verstehen, wie ein autistisches Kind seine Umwelt erlebt, werden wir uns kurz mit den grundlegenden Auswirkungen der autistischen Wahrnehmung beschäftigen. Darauf aufbauend möchte ich mit Ihnen im fachübergreifenden Austausch Ideen, Handlungsansätze und Orientierungshilfen entwickeln, die den Schulalltag für alle Beteiligten erleichtern können.

Simone Hatami (Zentrum für Autismus-Kompetenz Hannover)

 

2.7

Schüler unter Tischen und auf Bänken – der Mobile Dienst der Schule auf der Bult stellt sich vor

Wenn Schüler und Schülerinnen auf Bänken, unter Tischen oder über Stühlen befinden, dann ist es häufig vorbei mit der Ruhe und Gelassenheit im Lehreralltag. Hilfe zur Selbsthilfe durch Beratung vor Ort kann hier der Mobile Dienst der Schule auf der Bult bieten (Förderschule mit dem Schwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung). Aber im Leistungskatalog des Mobilen Dienstes stehen noch zahlreiche andere Angebote. Die Arbeit und die Erfahrungen aus dem Mobilen Dienst werden in diesem Workshop vorgestellt.

Annika Kalinowsky (Schule auf der Bult

 

2.8  entfällt leider!

Von Platons Höhlengleichnis zur Inklusion - Einsichten und Ansichten eines Schulbegleiters

Ausgehend von Platons Höhlengleichnis wollen wir uns mit Übungen und kleinen Theorieausflügen auf die Spuren der Demokratieentwicklung begeben. Wir streifen dabei den Mönchsvater, den heiligen Benedikt, die Kathedralschule von Chartres und die Reformpädagogen um 1900. Anschließend gelangen wir zu Joseph Beuys und der UN Behindertenkonvention von 2009. Wir durchdenken Leuchtturmschulen der Inklusion und Trittbrettfahrer und kommen irgendwann im Hier und Jetzt an. Einsichten und Ansichten aus Sicht eines Schulbegleiters.

Raphael Ohlms (Heilerziehungspfleger, Omnibus gGmbH)

 

2.9

ACHTUNG! Workshop "Teamteaching und Unterrichtsorganisation" entfällt!