Workshop 1

Die erste Workshop-Runde findet von 11.45 bis 13.15 Uhr statt.

 

1.1

Alle in einem Team – Gelingensfaktoren für die Zusammenarbeit zwischen Schulassistenz und Lehrkräften 

In diesem Workshop sollen Perspektiven aufgezeigt und miteinander verknüpft werden, um unter den bestehenden Rahmenbedingungen Strukturen innerhalb der schulischen Organisation zu schaffen und damit eine gelungene Teamarbeit initiieren zu können. Mitglieder des Schulteams berichten über ihren Weg hin zu einer gemeinsamen inklusiven Kultur.

Sylvia Thiel (Region Hannover), Alexandra Vanin (Schulleitung der Otfried-Preußler-Schule Hannover)

 

1.2

Individualisierte Wochenpläne - jeder in seinem Tempo und trotzdem gemeinsam

In diesem Workshop möchten wir uns mit den Teilnehmer/innen über verschiedene Aufgabenstellungen und Methoden austauschen, die sich für die Arbeit mit dem Wochenplan anbieten. Dabei legen wir Wert darauf, dass die Planarbeit nicht derart gestaltet ist, dass jedes Kind nur für sich ganz allein an seinen Aufgaben arbeitet. Es sollen Aufgaben angeboten werden, die eine Differenzierung implizieren, so dass alle Kinder- auch Schülerinnen und Schüler mit einem Unterstützungsbedarf- sie bewältigen können.
Ziel des Seminars soll es sein, einen Weg zu finden, bei dem die Heterogenität die Gruppe nicht bremst, sondern bei dem die gesamte Lerngruppe von der Vielfalt profitieren kann.

Wir bitten Teilnehmer/innen, die bereits mit Arbeits- oder Wochenplänen arbeiten, ihre Vorlagen oder Beispiele mitzubringen, um so zu einem intensiven Ideenaustausch zu gelangen.

Dagmar Habbel, Lisa Schernich (IGS Roderbruch Hannover)

 

1.3

Ich entscheide, was ich lernen möchte: Konzept zum kompetenzorientierten Sachunterricht durch die Mitbestimmung aller Schülerinnen und Schüler

An der Mira Lobe Schule bestimmen die Schülerinnen und Schüler selber, welche beiden Sachunterrichtsthemen sie innerhalb eines Projektes bearbeiten und das Kollegium erprobt dafür eine neue Organisations- und Durchführungsform. Wir präsentieren unsere Planungsgrundlage, sowie die Wahl- und Mitbestimmungsmöglichkeiten. Auch geben wir einen kurzen Einblick in unsere Dokumentation und sprechen gemeinsam über Möglichkeiten und Ideen Sachunterricht schülerorientiert aufzubereiten. Ziel ist es den Workshopteilnehmer und Teilnehmerinnen neue Einblicke auf dem Weg zum selbstbestimmten Lernen anzubieten, sowie Umsetzungsmöglichkeiten eines Sachunterrichts für eine inklusive jahrgangsgemischte Schülerschaft der Jahrgangsstufen 1-4 zu skizzieren.

grafik wanke 6. Fachtag

Lea König, Mareike Wanke (Mira-Lobe-Schule)

 

1.4

Albert-Schweitzer-Schule konkret - Mehrsprachigkeit im Fokus inklusiver Schulentwicklung

In diesem praxisorientierten Workshop wird kurz die Schulentwicklung der Grundschule Albert-Schweitzer-Schule in Hannover Linden-Nord skizziert und aufgezeigt, wie strukturelle Veränderungen im Kontext von Ganztag und Inklusion ineinander greifen können. Interkulturelle Schulentwicklung wird dabei als Baustein inklusiver Schulentwicklung verstanden.

Konkrete Beispiele aus den Lernzeiten und dem Schulalltag werden u.a. in Filmausschnitten, Stundentafeln und Schülerprodukten präsentiert. Anschließend werden diese mit den Teilnehmenden im Hinblick auf die Entwicklung eigener Ideen für Unterricht und Schule und für den Umgang mit Mehrsprachigkeit analysiert. Hier stehen Bilinguale Klassen, Herkunftssprachlicher Unterricht, mehrsprachige Angebote und die interkulturelle Elternarbeit im Fokus.

Karola Penz, Johanna Oest (Albert-Schweitzer-Grundschule Hannover)

 

1.5

Unterstützte Kommunikation als Brücke zur Inklusion? - ausgebucht

Was ist Unterstützte Kommunikation? Wie kann durch unterstützte Kommunikation die gesellschaftliche Teilhabe in Schule und Freizeit erleichtert werden? Wer profitiert von Unterstützter Kommunikation? Nur Schüler mit verbalen Beeinträchtigungen? Schüler mit Deutsch als Zweitsprache? Oder vielleicht alle Schüler? Unterstützte Kommunikation als Schlüssel für Inklusion?

Das Ziel der Unterstützten Kommunikation ist es, die Voraussetzungen zu schaffen für die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft. Unterstützte Kommunikation fungiert als Oberbegriff für alle pädagogischen oder therapeutischen Maßnahmen zur Erweiterung der kommunikativen Möglichkeiten von Menschen, die nicht oder kaum über Lautsprache verfügen. Doch nicht nur Kinder mit eingeschränkten verbalen Fähigkeiten profitieren von der unterstützten Kommunikation, auch Kinder die sich im Zweitspracherwerb befinden und genauso Kinder, die über „normale“ verbale Fähigkeiten verfügen, profitieren von einer visuellen Unterstützung der verbalen Kommunikation. Auch kann Unterstützte Kommunikation z.B. als Hilfe zur Handlungsplanung im Unterricht eingesetzt werden.

Im Rahmen des Workshops werden viele Fragen zur Unterstützten Kommunikation aufgeworfen und diskutiert sowie Anregungen zu Umsetzungsmöglichkeiten im Schulalltag gegeben.

Bente von der Heide, Jennifer Haake (akademische Sprachtherapeutinnen der Praxis KiST - Kompetenz in Sprachtherapie, Praxis für Sprach- und Lerntherapie, Bente von der Heide)

 

1.6

Die Arbeit nach dem EEC-Ansatz im Familienzentrum - Ressourcenorientierung als Modell auch für Grundschulen

Vorstellung des Early Excellence Beobachtungsverfahrens, die Umsetzung des EEC im Familienzentrum (Petermannstr.) und Ausblick auf eine zukünftige Weiterentwicklung in Kooperation mit der Grundschule (Gebrüder-Körting). 

Peter Meisel, Gabriele Noack (AWO-Familienzentrum Petermannstr.)

 

1.7

SiS – Seniorpartner in School, Senioren als ehrenamtliche Mediatoren - Ein besonderes Streitschlichterprogramm wird vorgestellt - entfällt
In der Schulmediation lernen Schüler ihre Konflikte mit den Mitteln der gewaltfreien
Kommunikation selbst zu lösen.Dabei gibt es immer nur Gewinner.
Die persönlichen und sozialen Kompetenzen von Kindern und Heranwachsenden werden gefördert und stärken sie in schwierigen Lebenssituationen. Dabei ist die interkulturelle
Integration unterschiedlicher Mitschüler eine wichtige Aufgabe. Auf dem Weg in ein
selbstbestimmtes Leben in unserer Gesellschaft leistet die Mediation Hilfe zur Selbsthilfe.

Inhalt des Workshops:
1. Konflikte und Konfliktfähigkeit (Aggressionen, Ursachen und Wirkung)
2. Was ist Mediation?
3. Chekliste für Mediatoren und Mediatorinnen
4. Die wichtigsten Schritte des Mediationsverfahrens
5. Die 10 Gebote des "Fairen Streitens"

Ute Hagen-Haertel (SiS)

 

1.8

Das Elternbildungs - und Sprachförderprogramm Rucksack im Übergang von der Kita zur Schule

In diesem praxisorientierten Workshop möchten wir das Elternbildungs – und Sprachförderprogramm Rucksack vorstellen.
Rucksack richtet sich in erster Linie an Familien mit Migrationshintergrund und hat als Zielgruppe unter anderem Kinder mit Sprachschwierigkeiten. Das Programm verbessert die Startchancen von Kindern im deutschen Bildungssystem. Rucksack akzeptiert Mehrsprachigkeit als identitätsstärkende Kompetenz. Wir fördern durch die Arbeit im Rucksackprogramm eine Vernetzung im Stadtteil.

In dem Workshop wollen wir praxisnahe Beispiele aus dem Programm vorstellen und darauf eingehen, wie Rucksack einen Übergang von Kita zur Schule gut begleiten kann.

Dörte Wiegmann, Angela Görsch, Beate Köhler, Evgenia Schmidt (Koordinatorinnen Rucksack Kita und Rucksack Schule der Stadt Hannover und der Arbeiterwohlfahrt Region Hannover e.V.)